Zu allererst, mir geht es gut! Ich bin nicht mit dem Feuer in Kontakt gekommen und wurde auch nicht von den Fluten verschlungen. Aber Danke das sich so viele Sorgen um
So und jetzt zu meinem Verlauf der letzten Wochen! Der Plan sah ja wie folgt aus: ein paar Tage nach Phillip Island und dann nochmal ein paar Wochen ins Yarra Valley arbeiten. Soweit der Plan, aber meistens klappt das ja nicht. So auch bei mir.
Zumindest nach
An diesem Abend ist mir schon aufgefallen das in der Stadt uebertrieben viele Oldtimer unterwegs sind. So bin ich der Sache auf den Grund gegangen und habe dabei erfahren das am naechsten Tag ein grosses Oldtimer treffen stattfindet. Und schon hatten wir einen Plan fuer den naechsten Tag!
Nach einem ordentlichen Fruehstueck gings dann Richtung Moto GP Strecke zum Oldtimertreffen. Es war der Wahnsinn. Wer
Wir sind dann noch an einen Strand gefahren und haben uns dort ein bisschen die Beine vertreten. Am naechsten Tag wollten wir natuerlich die Pinguine sehen. Doch leider verlassen die nur Nachts ihre Brutplaetze und wenn man das sehen will kostet das richtig Geld. So haben wir beschlossen ein wenig auf eigene Faust die Kueste entlang zu gehen. So kam es dann auch das wir einen Pinguin an seinem Brutplatz gesehen haben! Der Spaziergang hat sich dann eher Richtung lange Wanderung ausgedehnt und war richtig schoen.
Am naechsten Tag sind wir dann von der Insel aufgebrochen, aber nicht ohne einen Abstecher ins Kriegsmuseum der Insel.
Eigentlich wollten wir direkt nach Melbourne
fahren, denn Hannes hatte die Stadt nocht nicht gesehen, aber wie immer war es schon viel zu spaet und so haben wir in einem nahegelegenen National Park unser Zelt aufgebaut.
Uns hat es dort so gut
gefallen das wir dort gleich zwei Naechte geblieben sind. Hier kam auch zum ersten mal meine Haengematte zum Einsatz. Es war einfach schoen den ganzen Tag nichts zu tun und zu lesen. Abends sind wir dann noch auf eine 4WD Strecke gefahren und ha
ben mal die Grenzen des Autos ausgetestet. Und ich muss sagen ich haette nicht gedacht welche Steigungen so ein Auto bewaelltigen und kann. Ich war phasziniert!
Das einzigst richtig schlimme ist, dass der ganze National Park jetzt nicht mehr existiert. Wir haben in den Nachrichten gehoert das der ganze Park verbrannt ist!
Nach diesen 2 tagen ging es dann nach Melbourne. Auf dem Campingplatz haben wir Max und Soeren getroffen und beschlossen am naechsten Tag gemeinsam durch die Stadt zu laufen. Da ich ja schonmal in der Stadt war hab ich Ihnen gleich die besten Ecken der Stadt gezeigt und sie waren begeistert. Wir sind zwei Naechte in der Stadt geblieben und haben uns am letzten Abend nocheinmal mit Hiro (der Japaner mit dem ich zusammen Beeren gepflueckt habe) und seiner Freundin getroffen. Die Zwei kannten noch eine Schweizerin die natuerlich auch gleich mitgekommen ist, denn der Plan fuer den Abend hiess: deutsches Restaurant mit deutschem Bier! Ich hab mir eine ordentliche Schweinshaxe gegoennt und Weissbier! Das einzigste was meine Freude getruebt hat war der Preis, ein Bier hat mich immerhin 14$ gekostet! Aber schliesslich bin ich ja im Urlaub. Gut gesaettigt ging es dann noch in einen Club in dem leider nicht allzuviel los war. Aber immerhin hab ich mit dem Einlasstypen fuer jeden von uns ein Freigetraenk rausgehandelt.
Am naechsten Tag ging es zurueck ins Yarra Valley auf Arbeitssuche. Nach unzaehligen Anfragen und keiner positven Antwort beschlossen wir noch einmal zwei Naechte in dem bereits oben beschriebenen National Park zu verbringen und dann einfach die Great Ocean Road (GOR) zu bewaelltigen. Denn so richtige Lust zum Arbeiten hatten wir beide noch nicht, und die ganz grosse Geldnot stand auch noch nicht vor der Tuer.
Der richtige Anfang der GOR ist in Torquay. Doch leider war es an diesem Tag schon wieder zu spaet diesen Ort im Hellen zu erreichen und so beschlossen wir noerdlich von Geelong in einem kleinen Park zuschlafen. Da wir wahrscheinlich nicht die einzigsten Jugendlichen mit diesem brillianten Gedanken waren war der Zugang zu diesem Park mit einer Schranke, Stacheldraht und Reifenkrallen verriegelt. Da es schon zu daemmern anfing war die Chance auf einen schoenen Schlafplatz ziemlich gering. Auf der Karte entdeckten wir dann einen weiteren, „nahen“ National Park. Nach ca. 150km hatten wir es dann fast aufgehoert den National Park zu finden. Doch zu unsere
m Glueck hat uns dann ein netter Australier hingelotst. Puenktlich um Mitternacht konnten wir dann unser Zelt aufbauen. Am naechsten Tag ging es dann nach Geelong wo wir uns ein bisschen die Beine vertreten und eine Kunstgalarie angeschaut haben. Ein bisschen Kultur muss ja auch sein! An diesem Tag hatte ich dann auch de
n ersten Kontakt mit dem Meerwasser, den es war endlich mal so warm das ich micht reingetraut habe. Der Starnd nannte sich Surfer Beach, und ich glaube dass das unter Umstaenden positive Auswirkungen auf meine spaetere Surfkarriere hat!
Zum Sonnenuntergang haben wir dann den offiziellen Start der GOR erlebt. Nicht weit davon haben wir dann auch wieder einen Platz zum schlafen gefunden. Am naechsten Tag sind wir zeitig gestartet und haben unser Fruehstueck am Meer verzehrt! Es war einfach wunderbar,
fruehs der einzigste am Wasser zu sein! Weiter ging die Reise nach Lorne und Apollo Bay, zwei frueheren Fischerorten die jetzt ziemlich von Touristen belagert werden. Aber sie haben trotzdem ihren Reiz. An diesem Tag hatten wir ca. die Haelfte der Road geschafft und im Rueckblick muss ich sagen das dieser Teil der schoenere ist. Am naechsten Tag standen die Zwoelf Aposteln und die ganze Steilkueste an. Wie wir am Bruch unserer Zeltstangen merkten hatte sich das Wetter geaendert.
Es war struermisch und fing dann auch noch mit regnen an. Aber es ist ja auch nicht ganz schlecht das Meer mal wild und stuermisch zu erleben. So haben wir dann auch die Aposteln in einem sehr feuchten Zustand erlebt. Zum Glueck zog es aber am Nachmittag auf und die Sonne versuchte mit aller Macht die verlorenen Stunden aufzuholen. Das Ende der GOR befindet sich kurz vor Warnambool wo wir uns mal wieder einen Campingplatz goennten.
Nach Warnambool haben wir dann die Kueste verlassen und sind noerdlich in die Crampiens gefahren. Das ist ein Gebiet der Aboriginals und besteht aus einer riesigen Erhebung und Wald. Dort haben wir Liam kennen gelernt, der aus Mangel an Sprit stehen geblieben war und unsere Hilfe dankend angenommen hat. Mit ihm haben wir dann die naechsten zei Tage verbracht und auch eine Wanderung durch den Busch gemacht, die er so schnell nicht vergessen wird.
Unser Ziel nach den Crampiens hiess Mildura! Es liegt am Murray River und verwoehnt seine Besucher mit mind. 300 Sonnentagen im Jahr. Da dort eins der groessten Weinanbaugebiete in Australien ist, hofften wir dort einen ordentlich Job zu finden. Als wir ankamen war der Himmel Wolkenlos und die Temp. Betrug ca. 40 Grad. Wir haben dort schenll einen schoenen Platz dirket am Fluss zum schlafen gefunden. Da am naechsten Tag Australia Day war haben wir erstmal noch nichts in Bezug auf Arbeit unternommen. Wir wollten viel lieber erstmal den Feiertag geniessen. Dazu sind wir Vormittags extra in die Tourist Info gefahren und haben gefragt wo am Abend die Feierns sind. Die Dame schaute uns ganze entsetzt an und sagte: Feiern? Sowas haben wir hier nicht. Ich glaube wir haben daraufhin nicht sehr gluecklich geschaut. Zum Glueck haben wir dann noch eine Bar gefunden in der sich eine kleine Menge Jugendlicher versammelt hat um diesen denkwurdigen Tag mit ordentlich Bier zu begehen.
Zu unserem Glueck haben wir jetzt eine richtig gute Farm gefunden wo wir ca. noch drei Wochen arbeiten koennen. Wir bekommen dort immer Fruehstueck und Nachmittags Cafe! Die Farmer sind richtig nette Menschen und haben uns sogar eine portable Toilette gekauft die neben unserem Zelt steht. Heute koennen wir sogar ihr Boot benutzen und eine Rundfahrt auf dem Fluss machen! Da es schon um drei ist, werd ich jetzt abbrechen und das naechste mal ausfuehrlich ueber Mildura berichten!
Euch alles Gute und ich melde mich!
Euer Steffen
4 Kommentare:
Hey kumpels alles gute, weiterhin schöne fotos und erlebnisse, dein bericht weckt sehnsucht nach mehr!
Grüße Beppo also erstmal in dickes Lob für deine detailierte Reisebeschreibung! Feine Sache.
P.S.: vom 06.03. bis 08.03. is bei uns Sauschlachten; mail dir danach mal paar Bilder, dass du wenigstens optisch mitdabei sein kannst.
Dann wünsch ich dir un deinen Kollegen noch viel Freude bei eurer Weiterreise un lass dir de Haare net vom Kopp wegbrenn bzw. de Füße nich wegspüln.
Ahoi und bis bald Ed
Mein lieber Beppo, ich danke dir für deine Reisebeschreibung, ich würde am liebsten gleich mitfahren. Das Hannes 6 h bei der Oldtimer-Schau ausgehalten hat, das will was heißen! Verlebe noch eine schöne Zeit auf der Farm, bei den netten Leuten, meine Gedanken sind bei dir. Deine Elise
Hi Steffen,
wieder einmal ein toller Bericht!!! Schön zu hören, dass es dir gut geht! Das mit dem National Park ist echt traurig...
Ich wünsch dir noch eine tolle Zeit ohne Feuer und Flut, genieß es!! Liebe Grüße, Sue
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